Postapokalypse und Dystopie

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Unser Absolvent Joshua Tomberg hat sein Fachstudium im Bereich „Illustration“ mit einer Concept-Art zum Thema Postapokalypse und Dystopie abgeschlossen. Die Werke seiner Abschlussarbeit waren in der BAS-Galerie im Herzen der Kunstkolonie Wedding ausgestellt. (Zu Joshuas Galerie)

Als Abschlussarbeit hat Joshua ein postapokalyptisches Illustrations-Konzept erstellt. In seiner Arbeit dreht sich alles um den Hauptcharakter Aimee, die augmentiert und mit einem neuen Aussehen 100 Jahre in der Zukunft erwacht. Da sie sich in der Zukunft wiederfindet, muss sie mit den dort vorherrschenden, neuen Strukturen zurechtkommen.

 

Inspiration aus Film und Spiel

Fasziniert und inspiriert war Joshua dabei von diversen postapokalyptischen Szenarien, Spielen und Filmen wie „Mad Max“, „Cyberpunk 2077“ oder „Blade Runner“. Die Idee des Zeitsprungs stammt aus dem Unterricht mit unserem Dozenten Uwe Heinelt. Vor allem zu seinem favorisierten „Tank“-Bild hat Joshua eine besondere Bindung, er verbindet mit dieser Illustration viele Emotionen. Aber auch sein Hauptcharakter Aimee ist ihm an sein Herz gewachsen.

Von der Mindmap zum Artbook

Am Anfang seines Arbeitsprozesses stand immer die Idee, die er mit einer Mindmap festgehalten hat. Daraus sind dann einige Collagen aus Bildern, Skizzen und Entwürfen entstanden, bis er mit seinem Ergebnis zufrieden war. Gelungene Ergebnisse hat er dann in einem Bild oder einer Figur vereint.

Seine Zeichnungen wurden mit dem Bleistift angefertigt und mit Finelinern finalisiert. Im nächsten Schritt wurden die Zeichnungen eingescannt, digital nachbearbeitet und koloriert. Die fertigen Illustrationen wurden schließlich ausgedruckt und ausgestellt, zusätzlich dazu hat Joshua ein Artbook drucken lassen. Die Ausstellung in der BAS-Galerie war für ihn das Highlight – sowohl die Präsentation als auch die Begutachtung der anderen.

Joshua Tomberg wurde in der Entstehung der Abschlussarbeit von unserem Dozenten Uwe Heinelt begleitet.

Text von Laila Abdallah