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Design Thinking baut auf Vielfalt im Team

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Im Schnupperkurs ‚Design Thinking für Künstler‘ scheint die Zeit etwas schneller zu laufen als gewöhnlich. Irina Slot, die den Kurs geschickt und souverän leitet, erklärt: „Design Thing arbeitet mit engen Zeiträumen. Eine dosierte Spannung, ein gewisser Druck tut gut – anders gesagt: strukturierter Stress kann bei innovativen Prozessen sehr hilfreich sein.“

Davon, dass das Wort ‚Stress‘ wohl bei dem einen oder anderen Teilnehmer kurz eine kleine Alarmglocke klingeln lässt, ist im Verlauf des Workshops nichts mehr zu spüren. Nach einer knappen Einleitung in die Design Thinking-Methode geht es gleich in medias res: Teamarbeit ist angesagt. Und sofort entwickelt sich spürbar eine Gruppendynamik, die ungebrochen bis zum Ende des Workshops anhält.

„Teamarbeit ist eine der Grundsäulen des Design Thinking“, erläutert Irina Slot. „Man könnte sagen, die Methode des Design Thinking managt oder besser noch: zelebriert die Diversity im Team. Alter, Geschlecht usw. – je vielfältiger die Perspektiven im Team sind, desto besser.“

Die Workshopteilnehmer sind in Zweierteams unterwegs. Im Kleinen wird hier eine Methode durchgespielt, mit der in großen Unternehmen ganze Abteilungen arbeiten. Erste Phase: Beobachten. Der Partner erläutert seine Problemlage, sein Anliegen, ohne unterbrochen zu werden. Zweite Phase: Interview. Der Partner darf gezielt befragt werden. Dann ein fliegender Wechsel mit Rollentausch. Dann zurück zur Gesamtgruppe, ein kurzes Briefing, sich kurz sortieren, schnell möglichst viele Lösungsvorschläge auf Kärtchen schreiben und wieder zurück in die Zweierteams.

Das mag sich erstmal nach Hektik oder Stress anhören. Ist es aber nicht, macht im Gegenteil sogar Spaß. Es ist deutlich zu spüren, in den kleinen Gruppen passiert etwas. Was sich unter dem Begriff ‚Gruppendynamik‘ etwas trocken und allzu bekannt anhört, wird hier lebendig, fast greifbar.

Besonders lustig und rege geht es in der finalen Phase, beim Bau des ‚Prototypen‘ zu. „Die Ideen und Lösungsvorschläge zu visualisieren und daraus einen Prototypen – am besten in 3D – zu bauen, ist ein ganz wichtiger Schritt im Design Thinking-Prozess. Ihr könnt Euch hier an der Kunstschule glücklich schätzen. Es gibt hier so viele und so vielfältige Objekte, die X Möglichkeiten zum Prototyping bieten“, sagt Irina Slot.

Ein weiteres Plus der Kunstschule: „Die Räume und die Ausstattung sind hier so lebendig, das ist geradezu ideal für die Arbeit im Design Thinking. Eine Qualität, die die Teilnehmer am Seminar im September sicherlich auskosten werden.“ Das dreitägige Design Thinking-Seminar mit Irina Slot wird von Montag, 19. September, bis Mittwoch, 21. September 2016, in dem Räumen der Schule für Bildende Kunst und Gestaltung stattfinden. Für Anmeldung, Informationen und Fragen wendet Euch bitte per Telefon, E-Mail oder Kontaktformular an das SBKG-Büro.

Beitragsbild: Ein ‚Prototyp‘ aus dem Schnupperkurs “Design Thinking.

Galerie der ‚Prototypen‘ im Schnupperkurs…